Es gibt Getränke und Lebensmittel, denen man eine lustfördernde Wirkung nachsagt. Welche Meinung hatten die Menschen von früher darüber und was spielt noch alles eine Rolle bei der Anwendung natürlicher Mittelchen? Welche Lebensmittel dagegen gelten als Lusttöter?
Kaffee Das Wort hat seinen Ursprung im arabischen "Kahwa", das unter anderem auch "das Erregende" bedeutet. Dass dieses Getränk den Kreislauf anregt, ist unbestritten. Doch gilt das auch für die Liebe? Angeblich sind Kaffeetrinker sexuell aktiver, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass Kaffee ein Wachmacher ist und Müdigkeit vertreibt, was zur Folge hat, dass man die Wach-Zeiten für die schönste Nebensache der Welt zu nutzen weiß.
Champagner
Der Edelstoff unter den Sektgetränken. Aufgrund seines hohen Preises war Champagner schon immer der reichen Bevölkerungsschicht vorbehalten und da er eine berauschende Wirkung erzeugte, galt er als eine sehr edle Art, die Hemmungen der Weiblichkeit nach unten zu schrauben. Noch heute genießt dieses Getränk den Ruf, durch sein Perlen ein gewisses Prickeln beim Genießer zu erzeugen. Die Art und Weise, wie Frauen ein Sektglas halten, empfinden viele Männer als anziehend, weil es die feminine Art betont. Und wo lassen sich leichter zarte Bande anknüpfen als bei jenem Augenblick, in dem man sich mit einem leisen Klirren zuprostet?
Tee Tee gilt als Neutrum unter den Getränken, doch wussten Frauen vor allem im alten China durch die Zubereitungszeremonien die Aufmerksamkeit der Gäste zu fesseln und auf diese Weise sich selbst interessant zu machen. Die Femininität wurde durch das Hantieren mit dem filigranen Teeservice noch betont, was nicht selten den starken Mann dazu veranlasste, sich auf werbende Art um das schwache Geschlecht zu kümmern.
Milch Da Milch als Nahrung angesehen wird, wurde ihr nie eine erregende Wirkung beigemessen; sieht man von der Vorstellung ab, dass sich manch Weiblichkeit darin badet, um mit der unbestritten zarte Haut machenden Wirkung das Berührungsverlangen der Männer erhöht.
BierBier galt von jeher als barbarisches Getränk. Viele Frauen mögen den Geschmack nicht und so kommt erst gar keine Lust auf. Dass Bier nicht nur aufgrund des Alkohols eine ermüdende Wirkung hat, ist hinlänglich bekannt. Das Pils ist hier die kleine Ausnahme. Ob dies an der Form des Glases liegt?
SchnapsSolange sich der Genuss in Grenzen hält, verführt schon allein das Anbieten von Schnaps dazu, vom förmlichen "Sie" zum vertrauten "Du" zu wechseln, wobei es als unweiblich gilt, harte Drinks zu konsumieren.
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